WolfsBlog

Ein Neues Jahr

Einer der schönsten Tage im Jahr ist für mich der 1. Jänner. Ein neues Jahr beginnt und ein neuer, leerer Kalender mit so vielen Möglichkeiten wird aufgeschlagen. Eine besondere Energie liegt in der Luft und es fällt mir leichter Altes loszulassen und Neues willkommen zu heißen. Alle Weihnachtssachen werden weggeräumt und vieles im Haus aussortiert und neu organisiert. Nach den Feiertagen wird erst wieder eingekauft nachdem der Kühlschrank ziemlich leer gegessen und gründlich mit Essigwasser gereinigt wurde. Auch Küchenschränke und -regale werden ausgeräumt, die Inhalte sortiert und alles sauber gemacht.

Der Jahresanfang bietet auch eine gute Gelegenheit, Kleidung auszusortieren und vielleicht so etwas wie Project 333 zu probieren. Dabei beschränkt man sich für drei Monate auf 33 Kleidungsstücke, inklusive Schuhe, Jacken und Taschen. Das kann für manche auch zu extrem sein, aber Überblick darüber was man auch wirklich trägt bekommt man auch so: Zuerst hängt man alles im Kleiderschrank verkehrt herum auf. Nachdem ein Kleidungsstück getragen wurde dreht man den Kleiderbügel um und nach der Saison sieht man was man nicht angezogen hat. Das dürfte es leichter machen sich davon zu trennen. Wenn Kleidung die noch in Ordnung ist ausgemistet wird kann man sie in Wolfsberg im Kost-nix-Laden (Hoher Platz 6) oder im Kleidershop des Vereins zur christlichen Barmherzigkeit (Burgergasse) abgeben. Im Kost-nix-Laden kann man nicht nur Kleidung abgeben, sondern auch Haushaltswaren, Spielzeug, Bücher und CD’s – alles was noch brauchbar ist und man alleine tragen kann. Da fällt es leichter sich von Dingen zu verabschieden.

Zum Ausmisten von Gegenständen benutze ich zwei Methoden: Zuerst beschrifte ich drei große Schachteln mit jeweils Verschenken, Verstauen und Entsorgen. Dann gehe ich im Uhrzeigersinn durch das Haus und durchsuche Zimmer für Zimmer jede Lade, jeden Schrank und jede Ecke. Alles was nicht mehr gebraucht wird oder am falschen Platz ist räume ich in die verschiedenen Schachteln. Sachen bei denen man unsicher ist können in einen Karton gepackt werden, der mit einem Stichtag beschriftet wird – ein Jahr später zum Beispiel – und dann weggeräumt werden. Wenn man bis zum Stichtag nichts davon gebraucht hat, kann der Karton ohne Bedenken entsorgt werden.

Die zweite Methode ist das „minimalism game“. Dabei geht es darum, jeden Tag des Monats Überflüssiges auszusortieren und zu entsorgen. Am ersten Tag ein Gegenstand, am zweiten Tag zwei Gegenstände, am dritten Tag drei usw. Ich drehe die Zahlen lieber um – am ersten Tag 31 Gegenstände, am zweiten Tag 30, am dritten Tag 29 usw., da ich am Anfang des Monats mehr motiviert bin und viel mehr Überflüssiges finde. Einen Monat später hat man 496 Gegenstände weniger.

Entsorgen kann man Unbrauchbares in Wolfsberg beim Recyclinghof, auch für wiederverwertbaren Abfall eine Alternative zu den oft überfüllten Müllinseln. Öffnungszeiten sind Montag-Donnerstag von 7:00 bis 15:45, Freitag von 7:00 bis 16:45 und Samstag von 8:00 bis 11:45. Hier sind nicht nur Restmüll, Eisen, Elektronik, Bauschutt und Baumschnitt Container vorhanden, sondern auch Behälter für Glas, Metall, Plastik und Altpapier.

Mit den erwähnten Methoden und den in Wolfsberg vorhandenen Abgabestellen kann man sich Luft verschaffen und mit weniger Ballast ins neue Jahr starten. In diesem Sinne wünschen wir ein glückliches und gesundes 2022!

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